Christophs Purzeltag
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, mitten im Prüfungsstress haben die meißten meiner Freunde Geburtstag, klingt egoistisch ist auch so. Beispielsweise war ich vergangene Woche beim Chriss auf der Party, obwohl ich hätte lernen müssen! Ich hatte schon durch Erzählungen, über die vermeindlich anwesenden Leute keinen Bock mehr und war angervt wie sau. Wollte sogar nach 2 Stunden wieder fahren, jedoch begab es sich zu jener Zeit, als keine Busse mehr fuhren.
Um 19 Uhr begann der Abend offiziell mit Pizza und Nudelauflauf. Jeder sollte das mitbringen was er am Besten kann! Ich brachte MICH mit, denn ich bin der festen Überzeugung, dass ich (sofern ich genug geboten bekomme – in Form von Bier) am Besten unterhalten kann.
Jedoch sollte sich dies, als Fehlschluss zeigen. Wir waren nur zu Viert, hatten jedoch einen der besten und nun ärmsten DJ’s Göttingens am start. “Mr. Sub.”. (Vor kurzem investierte er mehrere tausend Euro in seinen neuen Submover und Laptop)
Er mischte perfekt, er brachte die geilste Musik, der Abend war perfekt, auch Musikwünsche wurden in der Gartenlaube beachtet. Doch was fehlte, war die Stimmung. Nach der ersten Kiste Bier, lockerte sich das Verhältnis, nach der zweiten Kiste wurde es entspannt. Allerdings haben wir kurz darauf auch angefangen die 24 Kisten Klopfer zu leeren, was der Stimmung nur zuträglich erschien.Ich fing langsam an den DJ-Posten zu übernehmen, doch das kam garnicht gut, JBO ist halt nur was für Kenner!
Als wir gefühlte 12, erlebte 9 Stunden zu irgendwelcher komischen Musik abgeraved haben, als hätten wir kein Hirn mehr in der Hose, begannen wir mit „Pflicht oder Wahrheit“. Viele Wahrheiten hätte ich gerne nicht gehört, und manch andere Pflichten nicht gesehen.
Beispielsweise gab es die Aufgabe, den Arsch 5 Minuten in den Schnee zu stecken, die Initialien Adolf Hitlers in den Schnee zu pissen, eine Leiche am Friedhof ausgraben und den restlichen Abend nackt rumlaufen.
Es lief jedenfalls darauf hinaus, dass Mäx seinen Laptop mitsamt Submover abschreiben konnte, da alles mit erbrochenem überlaufen war. Das Erbrechen wollte sogar kein Ende mehr nehmen als wir um 7 Uhr morgens, stramm wie Tausend Russen, in die Wohnung schlenderten, den Mäx beschäftigte uns noch den ganzen morgen. Nach einem Furzduell, welches sich über mehrere Stunden hinzog, sind wir dann auch endlich eingeschlafen – zum mindest bis zu dem Zeitpunkt als Mäx das Parkett vollkotzte..
Wie gehts?
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, du wirst es kennen.
Jene platonische Phraserie über Wohlbefinden und Einfühlsamkeit.
Statistisch ist bewiesen (siehe Tabelle die nie angeführt wird), dass jeder zweite Satz eines Smalltalks, die Frage nach dem Wohlbefinden des Anderen betrifft. Ich bin jedoch der Meinung, dass es 97% jener fragenden Personen nicht im geringsten interessiert, wie es einem wirklich geht. “Wie geht es dir?” wandert von Jahr zu Jahr weiter ab in eine platonische Liebe, der keiner mehr gerecht werden kann.
Sozialisation ist das Stichwort. Wir fragen aus Höflichkeit nach dem Wohlbefinden anderer Menschen, interessieren uns jedoch nicht wirklich dafür.
Was habe ich davon, über Todesfälle in der Familie,verstopfte Venen, oder Krampfadern Bescheid zu wissen? Was interessiert mich die demenzkranke Mutter, der überfahrene Bruder, der zweite Darmausgang? In wie weit gehe ich mit der Situation um, dass eine Tochter an Aids erkrankt ist, oder dass ein Neffe irgendjemandems den ersten Furz getan hat?
Sind wir nicht mittlerweile alle schon so sozialisiert, dass wir nur noch fragen um höflich zu wirken? Scheiß doch mal auf dieses Klausel!
Tretet den Menschen mit den entscheidenen Fragen gegenüber!
Wieso ist euer Kind schwarz, obwohl ihr beide weiß seid? Wieso hat euer Sohn nen Tripper und eure Tochter ein Kind im Bauch, obwohl sie Jungfrau ist? Warum ist Rewe billiger als Aldi?
Und verdammt nochmal, wieso fragen wir, obwohl es uns nicht interessiert?
Gute Vorsätze?
Veröffentlicht von Knut
Wieder einmal, liebes Tagebuch, hat sich bestätigt… Das sogar nach 21 Jahren, gute Vorsätze nicht einzuhalten sind. Ich habe mich damit abgefunden, dass wir uns wirklich im Jahre 2010 befinden, ein neues Jahrzehnt beginnt.
Mit dem Rauchen aufhören, weniger Bierkonsum, mehr Fitness, mehr légèreheit.
All diese Vorsätze nahm ich mir seit Anbeginn meines Dreizehntens Lebensjahrs ständig vor. Doch es klappt einfach nicht. Situativ zu begutachten bleibt: Ich rauche, ich trinke unvermindert Bier, ich tue was für meine Fitness! Aber nur bis zum Muskelkater, danach 2 Wochen nichts mehr. Bleibt meine Légereheit. Hat bislang gut geklappt, schließlich widersetze ich mich jedem Prüfungsstress, jeglichen Zwängen und allen Verpflichtungen, alternativ betrachtete ich bis vor kurzem Legerheit auch unter dem Aspekt der offenen Toilettentür beim Stuhlgang, jedoch nicht mehr seitdem Inka mit Besuch hereinplatzte und ich es nicht mehr rechtzeitig zur Tür schaffte.
Ich spüle nicht mehr, ich putze das Klo nicht mehr, ich mache garnix, mit anderen (VZ)Worten; Inkas und meine Wohnung ist so sauber, man kann vom Boden essen und man wird sogar satt dabei!
Der Lernstress ist tendenziell schon spürrbar, seien es Wutausbrüche in der Universität, Personen die mit Hackebeilen auf einander einschlagen oder die gedrückte Stimmung bei den Hochschulwahlen.
Ich tendiere by the way zu dem einzig wahrem Kandidaten, Mir!
Machs gut!
Sylvester
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, im Kern habe ich das Jahr 2010 noch nicht gestartet. Ich befinde mich quasi im Schwebezustand meiner eigenen Zeitrechnung. Das ich kein Jude bin, dass weißt du bereits. Dementsprechend lebe ich nicht mehr im Mittelalter und hänge alten Eskapaden, wie beispielsweise den Kreuzzügen nach, nein viel mehr noch. Ich befinde mich in einer Möbiusschleife des Jahres 2009. Denn faktisch habe ich den Jahreswechsel nicht miterlebt.
Ich habe mit meinen Freunden in Dransfeld feiern wollen! Von feiern kann allerdings kaum die Rede sein. Wir trafen uns bereits um 16 Uhr zur ersten Bierverköstigung bei Peter, anschließend gingen wir zu Dragen, dessen Eltern eine russische Gyrosbude am Arsch der Welt besitzen. Dort stellten wir Tische auf, welche wir mit Kerzen, Servietten und Luftschlangen dekorierten. Da die Luftschlangen allerdings bereits nach kurzer Zeit Feuer fingen, beschränkten wir und auf die Tische und Stühle, Besteck und Teller.
Stand des Pegels gegen 17:30 Uhr
0,7 Promill Durchschnitt der Gesellschaft 0,2 Promill
Um 19 Uhr kamen die ersten Gäste, welche ich meine Freunde schimpfen darf. Annutschka hatte noch 2 uns fremde Freundinnen mitgebracht, welche bereits um 20.30 Uhr kurz davor waren in ihrem Erbrochenem zu ersticken.
Ich lies mich nicht aufhalten, und versuchte Jumpstyle in der Gruppe zu etablieren, jedoch ohne Erfolg, da jene Bewegungsabläufe, zu schläfrig, zu zugedröhnt, verspätet und resultierend sogar mit einem Sturz in die Plastikblumen endete.
Stand des Pegels gegen 21.00 Uhr
1,9 Promill Durchschnittswert der Gesellschaft 1,5 Promill
In den weiteren Stunden führte ich mit vielen Leuten Gespräche, jene ich mir, so erfuhr ich später, eingebildet haben musste. Da sich keiner mehr an ein Gespräch über eloquente wirklichkeitsanzweifelnde Realitätskonstruktion erinnerte. Kein Wunder, denn wir tranken B52 eine Cocktail- Cocktailmischung aus Schnaps, Rum, Baileys und Korn diesen zündet man anschließend KURZ an und erstickt die Flamme wieder, um den Kaffeegeschmack hervorzuheben.
Anknüpfend möchte ich dir nicht vorenthalten was berichtet wurde: Ich soll einen jener Cocktails entgegen genommen – und ohne die Flamme auszupusten, runtergestürtzt haben. Allerdings schenkte ich dem erst am nächsten Tag beim brennenden Schmerz auf dem Klo glauben.
Stand des Pegels gegen 23.47 Uhr
2,5 Promill Durchschnittswert der Gesellschaft 3,8 Promill
Faktisch tote Hose, anders würde ich es auch nicht nennen. Videoaufnahmen und Kamerafotos bezeugen zwar, dass wir Raketen haben starten lassen, (3 davon sogar in Richtung Himmel und nicht in Dragans Auto) jedoch habe ich keinerlei Erinnerung mehr, schlussendlich möchte ich abschließend damit behaupten, dass ich sowohl gedanklich als auch körperlich immernoch im Jahre 2009 bin. Wenn dies nicht der Fall ist, hab ich bereits all meine Vorsätze über den Haufen geschmissen. So nahm ich mir vor, mehr Sport zu treiben, weniger Bier zu trinken, aufhören mit dem Rauchen und meiner Legerheit mehr Freiheiten zuzu gestehen.
Weihnachten bei den Knut’s
Veröffentlicht von Knut
Weihnachten ist vorbei, ich weiß! Die Knutsaison ist allerdings noch im vollem Gange!
Doch woher kommt der Brauch Weihnachten zu feiern? Drauf geschissen interessiert dich eh nicht! Du willst wissen wie ich Weihnachten gefeiert habe und viel mehr noch, was ich geschenkt bekam und was ich verschenkte!
Traditionell beginnen wir Weihnachten mit einem Kirchgang, Gemeinde Verabschiedung und anschließendem Fondue-Essen, welches noch vor der Bescherung abgearbeitet wird. Es gibt Rind, Schwein, Gyros, Elefant, Sauerbraten und exclusiv dieses Jahr, eine neue Komponente! STRAUß! Hast du schonmal Strauße gesehen? Das sind die Viecher mit den langen Hälsen und dem kleinem Kopf, welcher allgemein gehalten immer im Sand steckt, ebenso schmeckte es auch. Scheiße auf Brot hätte mir den Abend noch versüßt.
Allerdings stand unser Straußen Fondue nicht unter den besten Sternen, denn letzten Endes ging durch einen Läufer im Flur, zuerst die Brühe verloren, (verloren ist zuviel gesagt – Das Gesicht meiner Schwester konnte den Geschmack nicht kompensieren, nennen wir es so) und das Fleisch landete auf einem, durch den Schneematsch versautem Teppich.
Nachdem wir das restliche Kleingetier gekocht und vernascht hatten, ging es zur nächsten Tradition über…. Alle drei Klo’s waren besetzt und ich wette, jedem Kanalarbeiter hätte es bei der diesjährigen Variante von Knoblauch-, Pfeffer-, Chillisaucen beide Augen ausgeätzt. Doch damit nicht genug. Ätzend sollte auch die Bescherung werden, denn Erstens stand der Tannenbaum schief, Zweitens hab ich nix geschenkt bekommen (vergleiche drittens), drittens roch es tierisch nach verbranntem Spiritus als wir im Wohnzimmer saßen.
Es dauerte nicht lange da hatten wir das Problem lokalisiert. Das komplette Fonduebesteck mitsamt der Tischdecke brannte, auf letzterer stand ungünstiger Weise die Spiritusflasche, das Reinigungsbenzin und die gefährliche Kombination aus Plastik (Goldsterne) und einer Serviette verschmiert mit Kaugummi, welches der Funktion von Plastiksprengstoff entsprach. Unser Esszimmer brannte lichterloh. Während wir versuchten das Feuer zu löschen, schien sich der Tannebaum (welchen wir gerade erst angesteckt hatten) zu verflüchtigen, er viel direkt auf das neue Sofa, welches sofort Feuer fing.
Nach einer dreiviertelstunde IchLöschAG kamen wir auf die Idee, die Feuerwehr zu alamieren, welche den Brand innerhalb von 45 Sekunden im Griff hatte. Am Ende haben wir uns nurnoch besoffen und das Fest der Liebe an uns vorbeiziehen lassen…. So wie es am Besten ist..
Lg
Internetprobleme behoben
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, ich weiß ich weiß ich hätte dich vorwarnen können.
Ich litt in dem vergangenem Monat nicht nur unter Schneeverwehungen sondern auch unter meiner dauernd zusammen brechenden Internet W-Lan Leistung. Ich habe alles probiert. Und anstatt sinnlose Umfragen zu stellen, welche die Regierung eh nie beachten wird, hätte ich eher nach W-LAN erfahrenen Kellerkindern fragen sollen, die mir bei meiner Problematik hätten helfen können. Ich habe mittlerweile 5 verschiedene W-Lan sticks rumfliegen. Doch nichts hat geholfen. Installiert, Deinstalliert, Installiert, Deinstalliert… Mein Internet beschränkte sich auf Messenger, sobald ich Browser öffnete brach mein Internet komplett zusammen. Aber jetzt nach einbezogener Fachkenntnis und einem klugem Kopf und einem Genie von Mensch, funktioniert es.
Vorsorgeuntersuchung Fluch oder Segen?
Veröffentlicht von Knut
Liebes Tagebuch, gern wüsste ich, wie du es empfinden würdest, wenn man dir Seiten wahllos heraus reißt, gerne auch würde ich nachvollziehen, was Du über mich denken würdest, wenn ich Dir mit einem Rosenbohrer die Einbände zermürbe. Denn ähnlich erging es mir..
Bei manchen Versicherungen, tschuldigung Zusatzversicherungen musst du eine Art nachweis dafür erbringen, dass deine Zähne in Ordnung sind. Tausende deutsche drücken sich tag täglich davor, doch im Dezember wird es für alle knapp! Wie kämst du dir bei einer Untersuchung nur vor, eingerissene Bände, Eselsohren.. Da wäre einiges zu tun! Gott sei dank hast du kein Schmerzempfinden. Gegenübergestellt von mir jedenfalls nicht!
Empfindungsgemäß meiner Wahrnehmung war mein Zahnarztbesuch vorgestern echt nur reinste Folter. Ich kam gegen 17.30 in die Praxis, unter dem Vorwand, ich hätte nur eine Vorsorgeuntersuchung zu machen… Jedoch ging es um viel mehr, zwei Füllungen mussten nachbereitet werden. Die Uhrzeit meines Termins lässt durchblicken warum mein Masochist des Vertrauens die Nadel (gefühlt bis in die Nase) langsam und schmerzhaft in meinen Kiefer eindringen lies. Nach dem dritten Einstich hatte er sogleich den richtigen Zahnmuskel getroffen.
Es muss gesagt sein, er ist Alkoholiker und in der Spritzensetzung noch der Erfahrenste unter den „Zahnartzhelferinnen“. Nachdem ich meine Nasen und Augenwinkel nicht mehr spürte, begann die scheiß Arbeit, er musste Bohren, krampfhaft brach ich die Hand die Zahnarzthelferin, welche ich zur Unterstützung gereicht bekam, denn es dauerte nicht lange, da verfehlte der Bohrer sein Ziel und sengte sich in mein Zahnfleisch. Das Blut spritze, denk ich mal. Hatte die Augen zugekniffen!
Nach drei Minuten vor-bohren ging es jedoch erst los. Der Masochist spritzte die kalte Füllung in meinen eh schon angeschlagenen Zahn. Kurz darauf wurde mir eine Heissklebepistole ins Maul gedrückt, um das Akryl zu befestigen. Vor einer halben Stunde war der noch in einem anderem Mund?! Ich würgte unweigerlich nach der Prozedur.
Als meine Zähne wieder geflickt waren, bekam ich den Auftrag, mit meiner Zunge abzutasten ob Ungereimtheiten auftraten. Dummer Weise stellte ich fest, dass einer meiner Zähne zwangsläufig zum Schmirgelpapier meines Mundwinkels mutieren würde, würde ich nicht jetzt nochmal den Bohrer über mich ergehen lassen. Ergo lies ich eine ähnliche Prozedur nochmal über mich ergehen. 4 Stunden Später.. mordsHunger, mordsDurst, mordsSchmacht…. und du kannst nix unternehmen…Sei FROH das DU nur ein BUCH bist… Gute Nacht
Polizeistaat Deutschland?
Veröffentlicht von Knut

Liebes Tagebuch, die Streikgesellschaft verkleinert sich Tag für Tag, nun ist sie schon in einen kleinen Hörsaal umgezogen, um nicht ein ähnliches Schicksal wie düsseldorfer Studenten zu erleiden. Denn dort wurden gegen 9.30 Uhr 30 Studenten, welche sich mit Hanfgarn an ein Podium gebunden hatten, von der Polizei auf Händen getragen vor die Tür gesetzt. (Gebrauch des Hausrechts – Jeder Student erhielt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch)
In Bochum geht die Polizei weniger zimperlich vor. Dort haben sie beispielsweise Hundestaffeln, Raketenwerfer, Tränengas und Pfefferspray eingesetzt, um die Bildungsstreiker zu vertreiben.
In Kabul kam es zu weiteren Ausschreitungen, da 2 Studenten mit umgeschnallten Spregstoffgürteln, den Streik auf eine Kreuzung in Kabul verlagerten und den Berufsverkehr lahm legten.
In Wiesbaden, Essen und Bochum kam es zu weiteren Festnahmen.
Die BraunenJunioren, hinter welchen sich ein Jugendverband (SU) der CSU/CDU verbergen, fordern sogar noch härteres Eingreifen der Polizei, denn schließlich sorgen die Studenten durch ihr friedliches rumsitzen, in Zukunft nur für ein unglaublich hohes Aggressionspotential, der bayrischen Mitschüler und Studenten, welche auch mal an der PISAstudie mit teilnehmen möchten.
Zurück in Deutschland, bleibt zu erwähnen, dass Stuttgarter Studis sich über schwere Verletzungen bis hin über Frakturen beschwert haben. Welche von Reiterstaffeln und Schlagstöcken geschunden worden waren.
Doch was erreicht die Polizei damit? Ist es nicht eine willkommene Geste in Richtung RAF?
Unsere Kassler Studenten bleiben Hart aber kooperativ und friedlich! Meinen größten Respekt an die paar Mann und Frau im Hörsaal 6, die sich mit Studentenfutter, Leitungswasser und schlechten Pornos am Einschlafen hindern und jeden Abend Plenum halten.
Weiter so!

Weltweiter Bildungsstreik
Veröffentlicht von Knut
Der Weltweite Bildungsstreik 2009 dauert an, so die “KBAZ” (Knutbührender Allgemeine Zeitung). In über 92 Bildungseinrichtungen wurden in der Bundesrepublik bereits Universitäten, Schulen, Kaufhäuser und Finanzämter besetzt, Rathäuser und Parteigebäude in Brand gesetzt, Straßenbahnen um geschmissen und Fensterscheiben eingeworfen.
Die Studenten protestieren gegen die Studiengebühren, Kohlsuppe in den Mensen, die überfüllten Hörsäle und kritisieren das Bachelor- Master System.
Weltweit dehnte sich vergangene Woche der Streik aus. Darunter auch einige Universitäten in Tibet, Tansania, Guantanamo, Mombay, Somalia, Ghana und sogar in Holland solidarisierten sich Studenten.
Ausgegangen ist die Weltweit zweite Protestaktion, so ein Sprecher der KBAZ, in Österreich an der Neudemokratischen Uni Braunau.
Getan hat sich bislang allerdings nicht viel, auch wenn Annette Schavan bereits verkündete, dass BAfög, im Oktober 2010, um einen prozentualen Wert von geschätzten 2 Euro zu erhöhen. “Bringt vor allem den Studenten was, die seit Monaten auf ihre Beitragsförderung warten und gerade rote Zahlen schreiben” so ein Sprecher des Asta’s Braunau.
“Die Situationen an den Universitäten sei dramatisch”, so eine Studentin, “die Kohlsuppe richte in überfüllten Hörsälen katastrophale Folgen an, die Schweinegrippe sei ein Furz dagegen. Außerdem seien die Hörsaalsitze” – für die welche in den Genuss kommen – “unbequem und unhygienisch.”
So zogen am vergangenem Dienstag über 300 Studenten begleitet von einer Handvoll Polizisten, durch die Kassler Innenstadt mit den Parolen “Streik Streik Bildungsstreik” und “Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut” weiterführend ist die Rede von “BildungsbulEmi” und “Chancenungleichheit”.
Ein weiteres Problem an überwiegend deutschen Universitäten, so eine vertrauenswürdige Quelle der BILD Zeitung, sei die Dozentenknappheit, vieler Orts werden die Studenten mit fehlerhaften Video”live”übertragungen abgespeist, welche bereits 1990 anderen Studis vorgespielt wurde. Meist kämen diese “Livestreamübertragungen” Zeit verzögert an oder werden wegen Tonaussetzern “unzuhörbar”. Dies hat zur Folge, dass zwar viele Plätze im Hörsaal frei sind, jedoch die Prüfungsleistung am Ende des Semesters fehlt.
Dozenten braucht das Land, doch woher sollen die kommen, wenn bereits die angehenden Lehrer anfangen zu trinken und an der Universität anfangen unter einem “Burn-out-Syndrom” leiden.
Bereits vergangene Woche wurden in Deutschland Hörsäle gewaltsam, mit großem Polizeiaufgebot in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundeswehr geräumt. Die Studieren bezogen am nächsten Tag jedoch erneut Stellung. Es bleibt also abzuwarten, wann die Streiks Wirkung zeigen. Die KBAZ wird weiterhin Bericht erstatten.


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